Dezember 12, 2018Comments are off for this post.

Sterne – nicht nur zur Weihnachtszeit 2.11.2018 bis 3.2.2019

Sterne faszinieren Menschen seit Jahrtausenden in allen Kulturen. Am Himmel geben sie Orientierung, im Glauben werden sie als Zeichen gedeutet und im Alltag als Symbol verwendet. Die Ausstellung zeigt ein breites Spektrum von Sternen sowie die Geschichten und Bedeutungen dahinter: vom „Himmelsglobus mit Sternbildern“ über den „Brauerstern“ und „polnischen Drehstern“ bis zu modernen Designobjekten.

In unterschiedlichsten Bereichen finden Sterne Verwendung, z. B. im Handwerk, in der Politik und in der Religion. Als Leitstern und Schutzsymbol fungiert der Stern auf Darstellungen von Schutzengeln. Im Handwerk kann er regional auf einen Brauereiausschank hinweisen und auch bei Glasern ist er beliebt. Die zwölf Sterne der Europa-Flagge werden als Zeichen der Einheit und Vielfalt europäischer Nationen interpretiert, während der rote Sowjetstern für den Kommunismus steht. Der Davidstern ist als Symbol des Judentums bekannt. In der Ausstellung ist er auf einer Sabbatdecke zu sehen. Halbmond und Stern gelten als Zeichen des Islam. Im Christentum ist der „Stern von Bethlehem“ als Wegweiser zur Geburtsstätte Jesu bedeutsam. Die Saison „irdischer“ Leuchtsterne beginnt daher im Advent.

Sterne der Advents- und Weihnachtszeit sind ein Schwerpunkt der Ausstellung. Nicht nur den „Herrnhuter Stern“, auch weniger bekannte Modelle gibt es zu entdecken, beispielsweise den „Sebnitzer Stern“ oder den „Hartensteiner Stern“. Aus der Region Małopolska im Süden Polens wird der „Gwiazda kolędnicza“, ein farbenprächtiger Drehstern vorgestellt, dessen Entstehung und Verwendung in Kurzfilmen verdeutlicht wird.

Die Ausstellung beleuchtet Materialvielfalt, Herstellung und Kontexte der Sterne. Unter den mehr als 80 Objekten gibt es Sterne aus Glas, aus Holz, auf Textilien und natürlich auf und aus Papier.

Auch für Familien mit Kindern bietet die Schau vielfältige Zugänge zu Sternen. In Führungen und Workshops können die Eindrücke der Ausstellung vertieft und eigene Sterne gebastelt werden. Ein „Sternenpfad“ als Wegweiser verknüpft die Ausstellung mit passenden Objekten in der Sammlungspräsentation des MEK „Kulturkontakte. Leben in Europa“ und mit dem mechanischen Weihnachtsberg.

Dezember 12, 2018Comments are off for this post.

Hochzeitsträume 28.9.2018 – 28.7.2019

Hochzeit – der große Traum. Für viele der wichtigste Augenblick im Leben. Wie sehen diese Träume aus? Wie werden sie geschaffen? Wie haben sie sich verändert? Gehen alle Träume in Erfüllung? Und was hat das alles mit Gefühlen zu tun?

In der Ausstellung zeigt das Museum Europäischer Kulturen (MEK) gelebte und ungelebte, vergangene und gegenwärtige Hochzeitsträume. Sie sind so verschieden wie die Menschen, die Kulturen und Religionen und haben doch erstaunlich viel gemeinsam.

Träume von Jungen und Alten und denen „dazwischen“, von Prinzen, Promis, KünstlerInnen und DesignerInnen. Die interaktive Ausstellung mit einem vielfältigen Veranstaltungsprogramm lädt ein zum Entdecken, Erzählen, Erinnern und Träumen.

Fotos: Staatliche Museen zu Berlin, Museum Europäischer Kulturen, Christian Krug

November 24, 2018Comments are off for this post.

Ausstellung „100 Prozent Wolle“ bis 30.6.2019

Die Ausstellung öffnet das Thema WOLLE für Besucher_innen aller Altersgruppen. Sie erhalten die Möglichkeit, sich der Wolle spielerisch, sinnlich, intellektuell oder nostalgisch anzunähern und damit auseinanderzusetzen. In jedem Raum stehen Orte der Begegnung, der gemeinsamen aktiven Erfahrung und des Austausches zwischen den Generationen im Mittelpunkt. Zugleich können sich die Besucher_innen in verschiedenste Themenfelder vertiefen. Dazu gehören das Schäferleben und der Umgang mit Tieren, die Gewinnung von Wolle, die Verarbeitung der Rohwolle zum Faden und die Herstellung von Maschen bis hin zum Produkt. Alles kann selbst ausprobiert werden – mit Anleitung oder ohne.

Highlights sind neben einer bekletterbaren Schafskulptur die Ausstattung eines Schäfers, eine Geschichten erzählende Kleiderstange und ein fliegender Teppich.

Mit dieser Ausstellung will das MEK eine Plattform entwickeln, die den Besucher_innen die Möglichkeit bietet, gemeinschaftlich Kulturtechniken kennenzulernen und zu erproben.

© Fotos: David von Becker

April 18, 2018Comments are off for this post.

Eröffnung der Ausstellung „InselWesen. InselAlltag“

Bis heute fühlen sich Fotografinnen und Fotografen von der einzigartigen Landschaft der Insel Föhr und deren Bewohnern angezogen. Eine dieser Künstlerinnen ist Mila Teshaieva, die als artist in residence über einen Zeitraum von eineinhalb Jahren auf der Insel lebte und deren Bewohner fotografisch porträtierte. Für ihre Aufnahmen verwendete sie die alte Technik der „Lichtmalerei“, für die man komplette Dunkelheit und als einzige Lichtquelle eine Taschenlampe benötigt. Mittels dieser aufwändigen und langwierigen Methode schuf die Künstlerin faszinierende Porträts, die an Gemälde niederländischer Barockmaler denken lassen.

Das „Inselwesen“, das die Fotografin dabei entdeckte, lässt die Betrachter in eine scheinbar unwirkliche, mystische Atmosphäre eintauchen. Die porträtierten Menschen sind in ihrem unmittelbaren Lebensumfeld, beinahe ethnografisch dokumentiert. Um diese Lebenswelten der Inselbewohner detaillierter herauszustellen, wurden einige von ihnen von Mitarbeiterinnen des MEK befragt, interviewt und gefilmt. Alltagsobjekte und historische Fotografien aus der Sammlung des MEK sowie Leihgaben aus dem Museum Kunst der Westküste, dem Friesen-Museum und von zahlreichen Föhrerinnen und Föhrern dokumentieren ausschnitthaft den Insel-Alltag.

Kontakt

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Verein der Freunde des Museums 
Europäischer Kulturen e.V.
Im Winkel 8, 14195 Berlin

info@mekfreunde.de

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Satzung des Vereins

Museum Europäischer Kulturen
Staatliche Museen zu Berlin
Arnimallee 25, 14195 Berlin
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Öffnungszeiten
Di–Fr 10–17 Uhr
Sa und So 11–18 Uhr

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